Autor: Hannah Maria

Die Welt ein bisschen anders

Personal

Die Welt ein bisschen anders

Ich hab mir lange überlegt, ob ich folgenden Text veröffentlichen soll oder nicht. Letztendlich bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass diese Gedanken zu meinem Leben gehören und dann auch mit euch geteilt werden können. Ich schrieb den Text am 21.03.20. Mittlerweile gelten auch für Deutschland bundesweit allgemeine Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Seit einer Woche gelten die Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Österreich. Schulen und Kindergärten sind geschlossen und alle sind angehalten zu Hause zu arbeiten. Modegeschäfte, Kinos und Theater sind geschlossen, auch Fitnessstudios, Restaurants, Sportplätze oder Baumärkte sind zu. Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Banken sind jedoch weiterhin geöffnet. Man darf mit den Menschen mit denen man zusammen wohnt spazieren gehen, dabei gilt es zu anderen Menschen immer einen Mindestabstand von 1,50m – 2,00m zu halten. Gruppen größer zwei Personen sind verboten und werden aufgelöst. Man ist angehalten so wenig Kontakt wie möglich zu anderen Menschen zu haben. Das gilt auch für die eigene Familie, so schwer es einem auch fällt.

Heute lag die Tageszeitung vor der Türe auf der Fußmatte. In kürzester Zeit wusste ich, dass die oben genannten Beschränkungen vorerst bis einschließlich Ostermontag den 13. April gehen werden. Dann wird die Situation neu bewertet. Jede zweite Seite in der Zeitung ist mittlerweile Werbung vom Bund. Es werden Verhaltensregeln erklärt: wie wasche ich meine Hände richtig, man soll sich nicht ins Gesicht fassen, in ein Taschentuch oder in die Armbeuge niesen, keine Hände schütteln, Abstand halten, Enkel sollen Oma und Opa nicht besuchen, angefasste Produkte im Supermarkt sollen nicht wieder zurück gelegt werden usw. Im Fernsehen sieht es ähnlich aus. Die Werbung dort erklärt einem ebenfalls Hygieneverhaltensregeln und zeigen Animationen, Grafiken und Charts wie schnell sich das Virus verbreitet, wenn wir uns jetzt nicht an die Regeln halten.

In der Woche bevor die Einschränkungen bekannt gemacht wurden, war ich das letzte Mal einkaufen und ehrlich gesagt habe ich mich unwohl gefühlt. Die Menschen waren beunruhigt, viele haben Falschinformationen zugespielt bekommen und angefangen zu hamstern. Es gab keine Kartoffeln, kein Reis, keine Dosen und keine Nudeln mehr. Menschen kauften neben mir kiloweise Mehl oder zwanzig Pakete Butter. Manche fuhren mit zwei Einkaufswagen durch den Supermarkt. Als ich dann an der Kasse stand fuhr die Polizei vor um ein Auge auf die Situation im Supermarkt zu werfen.

In einer Welt voller Überfluss und ständigen Konsum von so fast allem was es überhaupt so auf der Welt gibt, war das für mich eine neue Erfahrung und ein neues Gefühl. Wir, die Generation die bis dato absolut in Zuckerwatte gehüllt wurde und noch nie Einschränkungen in irgendeiner Art und Weise erfahren musste, werden jetzt vor ein leeres Nudelregal gestellt. Als Sebastian Kurz vor die Presse trat und alle Maßnahmen verkündete, beruhigte und beunruhigte mich dies zu gleich.

Die letzte Woche erlebte ich ebenfalls ziemlich kontrastreich. Auf der einen Seite war das Wetter schön, es hat Spaß gemacht im Garten zu arbeiten, Nachbarskinder spielten im Garten und man redete in weiter Entfernung mit allen möglichen Nachbarn. Ich weiß jetzt, dass Dackel Odini und sein Frauchen jeden Tag um 10Uhr bei uns am Haus vorbeikommen, dass mein Nachbar früher bei der Lawinenrettung gearbeitet hat und Schnaps in seinem Keller brennt. Es war eigentlich alles ok und gleichzeitig war nichts ok. Die Welt drehte sich ein bisschen anders. Ich beobachtete die Medien zu Hause in Deutschland und warf einen Blick in die Social-Media-Kanäle. Irgendwie hatte ich das Gefühl, ein bis zwei Wochen in die Vergangenheit zu schauen. Dort fragte ich mich, ob ich noch in die Kletterhalle gehen sollte oder nicht oder ob ich noch einen Vortrag besuchen sollte oder eben nicht. Ich achtete bereits vermehrt darauf die Hände zu waschen und unnötigen Körperkontakt zu vermeiden, aber richtig einschätzen konnte ich die Situation nicht.

Meine Verwandtschaft mit meinen beiden Omas wohnen einen Steinwurf von Heinsberg in NRW entfernt, einem Risikogebiet in Deutschland in das man wochenlang immer noch ohne Beschränkungen ein- und ausreisen kann. Wenigstens wurde jetzt dazu aufgerufen alle unnötigen Reisen ins In- und Ausland zu unterlassen und Bayern fährt ebenfalls auf Notbetrieb runter. Man setzt auf die Vernunft der Menschen in Deutschland, aber ehrlich gesagt denke ich nicht, dass das funktionieren wird. Schaut uns an, wir bekommen es noch nicht mal gebacken zu Hause zu bleiben, damit die wirklich wichtigen Personen wie Krankenschwestern, Ärzte, Supermarktmitarbeiter, Apotheker & Co. nicht total überlastet werden und ihren Job so gut es geht weiter fortsetzen können.

Ohne panisch zu sein, möchte ich ehrlich sein und sage, dass ich mir Sorgen mache. Ich mache mir Sorgen um meine Verwandtschaft zu Hause, vor allem um meine Omas, ich mach mir Sorgen um meine Eltern und ich mache mir Sorgen um die Vernunft der Menschen. Es ist ein ungutes Gefühl zu wissen, dass man jetzt nicht einfach über die Grenze hin und her fahren kann. Ich blicke auf die Zustände in China oder Italien und möchte diese Ereignisse nicht hier oder sonst irgendwo anders auf der Welt haben und alles was wir dafür tun müssen ist ganz einfach zu Hause zu bleiben.

Jeder kann also etwas tun, wir selbst haben es in der Hand. Es ist nicht wie bei dem anderen Leid der Welt aus dem wir uns immer gut rausreden können, weil wir nicht vor Ort sind oder keine Waffe in der Hand haben, weil wir uns immer einreden eh zu klein und unbedeutend zu sein, weil wir meinen nichts ausrichten zu können und somit die Probleme gut gekonnt und aus Selbstschutz so weit wie es geht von uns wegschieben. Dieses Mal sind wir alle direkt betroffen. Dieses Mal liegt die Verantwortung bei uns selbst und es sieht verdammt danach aus, dass wir auch hier jämmerlich versagen bei einer so simplen Aufgabe wie einfach zu Hause zu bleiben. Mir graut es, wenn ich daran denke was das Virus in anderen Ländern anrichten kann. In anderen Haushalten und Familien die kein fließendes Wasser haben, kein Bett, keine Heizung oder kein Sofa auf das wir uns einfach begeben müssen. An Flüchtlingsunterkünfte und -camps.

Wir reden uns immer ein, dass wir bei großen Themen, welche die Welt betreffen nichts ausrichten können. Das stimmt nicht. Es ist bequem, aber es ist quatsch. So wie in der jetzigen Situation jeder etwas bewirken kann, kann sonst jeder in jedem Bereich oder Gebiet der Welt, bei allen anderen Krisen auf der Welt auch etwas machen. Man muss es nur wollen. Alles andere ist vorgemachter Käse.

Es ist nicht angebracht jetzt noch Familienfeiern auszurichten oder die Enkel noch mal bei der Oma abzuladen. Es ist nicht angebracht, dass wir Kinder nochmal mit deren Freunde spielen lassen oder uns selbst mit einer Freundin zum Kaffee verabreden. „Das Wetter ist doch so schön, ich fühl mich gesund“, „Da passiert schon nichts, wir kennen uns“, „Es ist nicht schlimmer als eine normale Grippe“ – sorry, aber ich kann diesen Schrott nicht mehr hören. Nur weil man ein Problem bzw. das Virus nicht riecht, schmeckt oder hört oder meint nicht daran erkrankt zu sein, heißt es nicht, dass man es nicht hat.

Mich macht es sauer, traurig und ich bin schockiert wie flapsig viele mit diesem Thema umgehen. Muss denn erst in jedem Bekanntenkreis jemand daran gestorben oder erkrankt sein, dass man versteht was derzeit angebracht ist oder nicht? Jeder von uns kann in den nächsten Wochen in eine Lage kommen in der er das Gesundheitssystem dringend benötigt. Ich rede hier von Herzinfarkten, Schlaganfall-Patienten, Schwangeren, krebskranken Menschen, komplizierten Knochenbrüchen oder was weiß ich. Auch für diese Fälle bzw. Menschen müssen wir bitte zu Hause bleiben.

Es gibt viel Gutes was derzeit entsteht. Viele unbekannte Menschen versammeln sich auf kreative Art und Weise ohne sich zu sehen und lassen in Rekordzeit neue Projekte entstehen. Es wird aufgerufen die lokalen Einzelhändler zu unterstützen, Nachbarschaftshilfen blühen auf – man kümmert sich umeinander. Musiker spielen an den Fenstern, man klatscht für die Helden des Alltags (und hört bitte auf jedes gut gemeinte Symbol schlecht zu machen), es werden Kerzen angezündet und ins Fenster gestellt und man lässt unwichtige Dinge auch einfach mal unwichtig sein.

Die Welt wird gerade wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und vielleicht hat es das auch gebraucht. Vielleicht sind offene Grenzen, Reisefreiheit, der Kontakt zu geliebten Menschen, Lebensmittel oder ein gutes Gesundheitssystem viel zu selbstverständlich für uns geworden. Vielleicht haben wir alle jetzt etwas mehr Zeit zum nachdenken was wirklich wichtig ist, wie wir miteinander auf der ganzen Welt umgehen sollten und wie wir mit Konsum und unserer Freizeit umgehen sollten. Vielleicht fangen wir wieder an den kleinen Dingen und den wirklich wichtigen Dingen mehr Beachtung zu schenken. Unsere Welt wird sicherlich anders werden, vielleicht ein Stückchen schlechter, vielleicht aber auch ein Stückchen besser. Die jetzige Zeit wird uns prägen, sie wird alle Unternehmen prägen und verändern, unsere Innenstädte werden ein anderes Gesicht bekommen, es werden wieder andere Dinge wichtig sein und wir müssen morgen stärker sein als gestern, kreativer, offener und vor allem aktiv und gemeinsam unsere Umwelt gestalten.

Ahoi und Podcast voraus!

Personal

Ahoi und Podcast voraus!

Hallo Freunde. Es gibt Neuigkeiten von mir. Genauer gesagt gibt es „alte Neuigkeiten“. Lange habe ich über einen eigenen Podcast nachgedacht und es jetzt in die Tat umgesetzt. Eigentlich ist es auch gar kein klassischer Podcast, sondern eher eine Playlist mit vorgelesenen Texten von Road Story.

Gelesene Texte bringen einfach nochmal eine Prise mehr Persönlichkeit und Nähe mit sich. Vielleicht ist der ein oder andere von euch auch ein wenig lesefaul oder möchte sich mein Geblubber beim Autofahren anhören. Das könnt ihr jetzt tun! Oder es sein lassen, ganz wie es euch beliebt.

Unter den jeweiligen geschriebenen Texten auf Road Story, auf Spotify und Anchor, könnt ihr euch meine Texte nun auch im Audioformat reinziehen.

Ich freue mich auf den Austausch, ahoi und Podcast voraus!

November

Personal

November

Wenn ich mir die Bilder von meiner Reise durch Skandinavien anschaue, dann fühlt sich die Reise ziemlich unwirklich und ziemlich weit weg an.  Bin ich es wirklich, die dieses Jahr gekündigt hat und in die große weite Welt aufgebrochen ist? Habe ich mich das wirklich getraut? Was mir im Vorfeld bzw. währenddessen gar nicht mutig vorgekommen ist, kommt mir jetzt um so mutiger vor.

Es fühlt sich fast so an, als ob nicht ich es war die auf die Reise gegangen ist, sondern ein bisschen so als ob man darüber einen Film im Kino angeschaut hat. Seit Ende August bin ich nun wieder im Lande, fast drei Monate war ich unterwegs und fast drei Monate bin ich wieder zu Hause und im Nachhinein frage ich mich wo die Zeit eigentlich geblieben ist.  

Die letzten zwei Monate habe ich mich ein wenig zurückgezogen um wirklich auch mal daheim richtig anzukommen, bzw. in meiner neuer Heimat in Österreich. Ja, ich bin jetzt sozusagen ausgewandert und bin einmal quer über den Bodensee in Richtung Berge geschwommen. Man würde es zwar nicht meinen, da es ja eigentlich nur einen Katzensprung von der alten Heimat entfernt ist, aber immer wieder stolpere ich im Alltag über Begriffe und Situationen, die mir wirklich neu sind und dann fühle mich tatsächlich wie im Ausland. Wenn  der Tesafilm plötzlich Tixo heißt oder die Wurst an der Theke nicht in Gramm sondern in Deka angegeben wird. Wenn ich sage, dass ich mich zum Handkoffer mache und keiner drauf reagiert und ich merke, dass man diesen Spruch noch nicht mal googlen kann oder das Schulsystem ein ganz anderes ist, dann ja dann, fühlt sich das eigentlich so vertraute Österreich schon nach der anderen Seite des Bodensees an.

Gestern waren wir auf dem Weihnachtmarkt in Lindau auf der Insel. Neben dem in Bad Hindelang ist es wohl einer der schönsten Weihnachtsmärkte auf der großen weiten Welt. Direkt im Hafen, am Wasser auf einer Insel, kann es etwas Schöneres geben? Vor allem wenn auf der gegenüberliegenden Seite die Lichter der Häuser wie kleine Glühwürmchen besinnlich flackern und einem die kühle Seeluft in die Lunge strömt. Wenn man zum beleuchteten Löwenturm im Hafen läuft, dann denk ich mir immer was wir für eine schöne Welt direkt vor der Haustüre haben und bin dann nicht nur von der Weihnachtsstimmung am See ganz verzaubert!

Ich genieße den zweiten Teil meiner Auszeit zu Hause sehr. Ich muss nicht immer unterwegs sein um bei mir selbst anzukommen. Die Familie, Freunde und die Gegend in der Heimat zu genießen und zu erkunden ist ebenso spannend und großartig wie unterwegs zu sein.

Die letzte Zeit habe ich mich um meinen Umzug gekümmert,  mal wieder bin ich Reisende auf eine andere Art und Weise und habe Kisten gepackt, die Kisten von meinem Freund gepackt und noch mehr Kisten gepackt. Wehmütig habe ich meine alte Wohnung geputzt und geschrubbt und mir dabei nochmal alle Gedanken die man sich so macht durch den Kopf gehen lassen. Jetzt bin ich hier doch tatsächlich ausgezogen, dachte ich mir. Was ich mir den ganzen Sommer noch als Homebase aufgehoben habe, um wieder irgendwo anzukommen, habe ich frohen Herzes abgegeben um mit meinem Freund zusammenzuziehen. Dennoch hab ich dieses kleine Dorf unheimlich in mein Herz geschlossen. Meinen kleinen Garten mit meinem kleinen Bach in den ich mich so gerne nach der Arbeit hineingestellt habe um abzuschalten wird bald jemand anderen erfrischen. Hier ist mir meine Katze zugelaufen, hier habe ich Freunde aufgenommen, wenn sie meine Hilfe brauchten, hier habe ich gelacht und geweint und jetzt wird die Wohnung bald neue Menschenluft schnuppern und beherbergen und es werden neue Geschichten entstehen.

Zwischendurch bin ich mit meinen besten Freunden nach Amsterdam gereist und gemeinsam haben wir dort einen Kurzurlaub auf einem Hausboot gemacht, uns Windmühlen angeschaut, lange Gespräche geführt und noch längere Gespräche geführt, getrunken, gelacht und Waffeln gegessen. Währenddessen erinnert man sich immer an die „gute alte Zeit“ von „damals“ und nimmt sich vor solche Unternehmungen wieder öfter zu machen, denn mit niemand anderen kann man so gut Burger in der Stadt essen, shoppen gehen, sinnlose Souvenirs kaufen, Enten füttern oder Musik machen obwohl man gar kein Instrument spielen kann, als mit guten Freunden.

Meine Kreativität, die in Skandinavien irgendwie in den Sommerwinterschlaf verfallen ist, ist auch wieder neu aufgeblüht. Erinnert ihr euch noch an Sabrina? Von ihr habe ich hier schon mal erzählt. Wir haben uns getroffen und ein kleines neues tolles Projekt. Gemeinsam haben wir nach langer Zeit nochmal gemeinsam ein Styled-Fotoshooting auf die Beine gestellt und uns in einer Märchenwelt in einem Wintergarten in Bad Wörishofen verloren. Bei dem ganzen Gedankenzirkus den man sich über das Leben und einen neuen Job macht, sagte sie etwas was sich tief in mein Hirnchen eingebrannt hat: „Manchmal muss der Job auch einfach dich finden“. Was sich vielleicht ein wenig hoffnungslos nach Hippie anhört, macht für mich gerade ziemlich Sinn. Offen dem Universum entgegen, lautet gerade meine Taktik. Ich nehme mir gerade den Freiraum kreativ zu sein und schreibe an meinem Buch „Goldfisch gelb“, habe Ideen für ein Malbuch und entwickle gerade Templates für einen Hochzeitskalender. Zwischendrin schiebe ich Kisten hin und her und dann fällt mir wieder ein, dass es Road Story auch noch gibt.

Vielleicht lasse ich auch selten von mir hören, weil es mir gerade gut geht, weil meine Gedanken gerade geordnet und sortiert sind und ich das Schreiben ja auch oft für mich und meinen Kopf nutze. Manchmal ist es noch befremdlich für mich zu sagen, dass ich mir eine Auszeit genommen habe. Die Blicke vom Gegenüber auf diese Aussage sprechen manchmal für sich oder man interpretiert einfach selbst zu viel hinein. Es sind oft die Grenzen die man sich selbst im Kopf zieht und regelmäßig drüber stolpert.

Auch wenn es vielleicht noch ein wenig früh für einen Jahresrückblick ist finde ich, dass dieses Jahr ein ziemlich großartiges Jahr war. Ich habe mich selbst überrascht und bin losgezogen, hatte eine tolle Zeit mit meinem Partner und meinen Eltern und alleine hoch oben im magischen Norden, ich bin nach Hause gekommen und hab auch daheim mein Leben sortiert und aufgeräumt, ziehe um, freue mich aufs neue Häuschen mit dem neuen Mammutbaum im Garten, die Kreativität fließt, ich bin reflektiert und freue mich noch immer auf das was kommt.

Silvretta & Formarinsee

Roadtrips Vanlife

Silvretta & Formarinsee

ein Herbst-Roadtrip durch Vorarlberg und Tirol

Dauer: Freitag bis Sonntag

Reisezeit: September/Oktober

Strecke: 304km

Stationen: Bregenz – Stausee Silvretta – Stausee Kops – Ischgl – St. Anton am Aarlberg – Lech – Formarinsee – Dalaas – Bregenz

Die heißen Tage sind vorbei, die Blätter rieseln langsam auf den Boden, der Morgen hüllt sich in Nebel und frischer Luft. Ich würde sagen der Herbst steht in voller Blüte! Meine liebste Jahreszeit. Vorbei ist das Schwitzen und die heißen Nächte in denen man schlecht schlafen kann. Endlich ist das Kopfkissen wieder kühl und man kann sich in eine Winterdecke einkuscheln. Am Wochenende bleibt man gerne mal daheim, trinkt Kakao, liest Bücher oder schaut sich die unendliche Geschichte an oder aber man fährt zu einem gemütlichen Wochenend-Roadtrip mit dem Bus raus!

Das schöne an Roadtrips im Herbst oder im Frühling ist, dass es nicht mehr ganz so voll auf den Straßen und in den Bergen ist. Folgender Roadtrip gehört zu meinen absoluten Favoriten. Von Süddeutschland aus sind die einzelnen Etappen gut zu erreichen und durch die geringen Fahrtstunden hat man ausgiebig Zeit die frische Luft in den Bergen zu genießen.

Gestartet sind wir am Bodensee/Bregenz und sind durch das wunderschöne Voralberg zur Silvretta-Hochalpenstraße gefahren. Bereits bei der Fahrt ab Bregenz kommt bei mir immer Urlaubsstimmung auf, da man einen so schönen Blick auf die Berge in Österreich und in der Schweiz hat.

Wenn man auf der Silvretta-Hochalpenstraße unterwegs ist, sollte man sich Zeit nehmen und auch öfters einfach mal stehen bleiben, ein paar Schritte laufen und die frische Luft und die tolle Aussicht genießen. Die Kehre 22 und 23 sind optimal um auch vom Straßenrand aus schöne Fotos zu machen. Insgesamt ist die Hochalpenstraße ca. 22km lang und kostet für einen PKW 16EUR Maut. Bitte informiert euch immer im Vorfeld, ob die Straße auch wirklich geöffnet ist. Im Winter ist die Straße gesperrt und dieser steht manchmal auch ganz unerwartet vor der Türe. Zahlreiche Wanderungen laden in der Silvretta und Umgebung zu ausgiebigen Wander- und Skitouren ein.

Die erste Nacht verbrachten wir am Silvretta Stausee. Wer Abends ankommt und sich und seinen Vierbeiner noch eine Runde ausführen möchte, der kann gemütlich ca. zwei Stunden lang um den Silvretta-Stausee wandern. Eine leichte aber grandiose kleine Tour um den Stress der Woche hinter sich zu lassen! Im Winter ist dieser übrigens komplett zugefroren und im Sommer tümmeln sich Ruderer auf dem Stausee. In der nähe des Stausees von Bregenz aus kommend, gibt es eine kleine Alpe in der nähe der Straße. Dort könnt ihr frühstücken und die hausgemachte Buttermilch kann ich auch nur empfehlen!

Am nächsten Morgen bietet es sich an in 5 bis 6 Stunden zur Wiesbadener-Hütte zu wandern. Start ist ebenfalls der Stausee. Auf dem Weg dorthin habt ihr dann auch einen Blick auf den Piz Buin – Voralbergs höchster Berg. Wer die Tour schon kennt, kann am nächsten Tag noch ein Stück weiter fahren und zum Wiegensee wandern. Eine wunderschöne Tour durch ein Moor! Die Verbellaalpe ist zudem wirklich abartig märchenhaft schön und ihr könnt dort nach dem Einkehren Butter und Käse kaufen. Ihr merkt schon, kulinarisch und verpflegungstechnisch ist bei mir immer etwas dabei! Gestartet sind wir vom Stausee Kops und sind dann über die Verbellaalpe zum Wiegensee gewandert. Etwas abenteuerlich ging es dann wieder zurück. Daher habe ich euch oben eine andere Tour verlinkt. Ihr könnt ansonsten aber auch vom Wiegensee aus die gleiche Strecke wieder zurück wandern.

Weiter ging es durch Ischgl und Kappl nach St. Anton am Arlberg. Je nachdem wie lange ihr schon unterwegs seid und wie es euch beliebt, könnt ihr natürlich auch hier einen Stop einlegen. Im Winter ist in den bekannten Ski-Orten einiges los. In den Sommermonaten geht es jedoch deutlich ruhiger zu.

Da wir die Tage wild mit dem Bus gestanden sind bietet es sich an, dem Hallenbad von St. Anton einen Besuch abzustatten und etwas zu planschen zu gehen. Es ist wirklich schön und nicht zu vergleichen mit gewöhnlichen Kleinstadt-Hallenbädern.

Nachdem wieder alles hygienisch rein war, ging es weiter zum Formarinsee. Von ihm habt ihr bestimmt schon gehört, denn der Lechweg ist ein bekannter Weitwanderweg. Hier dürft ihr nicht zu früh auftauchen, denn die Straße könnt ihr erst ab 16:30Uhr befahren. Von 8:00Uhr bis 16:30 hingegen fährt der Ortsbus Lech zum Formarinsee und die Straße ist gesperrt. Oben angekommen befindet sich ein kleiner Wanderparkplatz auf dem viele Kletterer in ihren Fahrzeugen nächtigen. Hier kann es manchmal auch etwas enger werden. Beim hoch und runterfahren der Straße bitte auf entgegenkommende Mountainbiker achten. Die Straße ist nicht wirklich übersichtlich.

Am nächsten Tag lohnt sich das frühe Aufstehen. Wenn ihr so viel Glück habt wie wir, dann werdet ihr von übermotivierten und lauten Wanderern aus dem Schlaf gerissen. Diese sind aber schnell vergessen, wenn man über das Steinerne Meer zur Freiburger Hütte wandert. Eine der schönsten Wanderungen für mich die ich bis jetzt gemacht habe. Wir hatten Filou, unseren Dackel, dabei der es bei der Tour nicht immer ganz so einfach hatte, da das Steinerne Meer für Hunde mit kurzen Beinchen nicht einfach zu begehen ist. Aber Dackel kann man glücklicherweise noch ganz gut im Rucksack verstauen. Tipp: Augen offen halten, hier laufen zahlreiche Murmeltiere rum und im Gestein findet ihr Muscheln aus vergangenen Zeiten. Zudem habt ihr einen wunderschönen Blick auf die Rote Wand, in der im Sommer zahlreiche Kletterer zu sehen sind.

Auf der Freiburger Hütte kann man sich nach getaner Arbeit kulinarisch verwöhnen lassen. Das Essen sollte man sich nicht entgehen lassen und ist außerordentlich lecker! Florian Mittermayr, Hüttenwirt und Koch, verarbeitet nur regionale Zutaten aus bester Bio-Qualität. Nach der Wanderung und dem Abendessen in der Freiburger Hütte, könnt ihr dann noch ein Bad im Formarinsee nehmen und euch auf den Heimweg begeben.

Break Away Tribe

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Break Away Tribe

Bei Instagram stolpert man immer wieder unbeabsichtigt über kleine Internetschätze. So entdeckte ich auch Tanja die gleich auf mehreren Accounts ihr Unwesen treibt.

Tanja reist gemeinsam mit ihrem Freund Lenny durch die Welt. Auf thebreakawayers könnt ihr ihrer persönlichen Reise folgen. Aber es gibt noch mehr zu entdecken! Auf tanjab.illus oder Break Away Tribe könnt ihr euren herzallerliebsten Bus nun auch professionell und in euren Wunschfarben illustrieren lassen! Das perfekte persönliche Geschenk für alle Van-Fans zum Geburtstag, Muttertag, Namenstag, Valentinstag, Jahrestag, Nikolaus und ach Weihnachten kommt sowieso immer viel zu schnell.

Nachdem ihr Tanja Fotos von eurem Fahrzeug geschickt habt, erstellt sie daraufhin eine Vektor-Grafik. Diese ist auch im Aquarell-Stil möglich. Wenn ihr euch das Ganze an die Wand hängen möchtet, besteht auch die Möglichkeit einen Print von der Illustration zu erhalten. So entstehen einzigartige Kunstwerke und man kann sich seinen geliebten Bus nun auch endlich ins Schlafzimmer hängen – ihr müsst also unter der Woche nicht mehr in der Garage neben eurem Herzblatt nächtigen. Wenn das mal keine Neuigkeiten sind!

Wo treibt ihr euch derzeit mit eurem T3 herum?

Tanja: „Im Moment bin ich mit meinem Freund Lenny im Norden Englands unterwegs. Zur Zeit arbeiten wir an vielen spannenden Projekten, die sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Trotzdem gönnen wir uns immer wieder eine Auszeit und gehen auf Entdeckungen. Als nächstes werden wir York erkunden und danach geht es zum Lake District National Park. Wir haben hauptsächlich wegen Schottland das Festland verlassen und freuen uns auch sehr darauf bald im hohen Norden die Natur geniessen zu können.“

Habt ihr noch einen festen Wohnsitz oder lebt und arbeitet ihr Vollzeit im Bus?

Tanja: „Wir haben seit 2012 keinen festen Wohnsitz mehr und haben ausschließlich mit Saisonarbeit Geld fürs Reisen verdient. Nachdem unser Bulli schon öfters, für mehrere Monate am Stück, für uns als Reisemobil gedient hat, haben wir Anfang Jahres beschlossen auf unbegrenzte Zeit in unseren Bus einzuziehen. Da wir unseren Bulli mit einer Solaranlage ausgestattet haben und über unbegrenztes Datenvolumen verfügen, sind wir in der Lage fast all unsere Arbeit aus dem Van heraus zu erledigen.

Den Schritt in die Selbstständigkeit zu machen, ist natürlich nicht immer ganz einfach. Jedoch denke ich, dass Vanlife für digitale Nomaden ideal ist, da man recht günstige Unterhaltungskosten hat. Dazu kommen dann noch die vielen unschlagbaren Büroaussichten und täglich neue Abenteuer, die diese Lebensart ebenfalls genial machen. In der Zukunft möchte ich auch noch gerne andere Länder, wie z.B Canada, U.S.A und Australien, aus einem Van heraus erkunden. Auch dort ist die Vanlife-Kultur sehr groß.“

Wie lange brauchst du für eine Illustration? Zeichnen- und Lieferzeit:

Tanja: „Im Normalfall erhält man meine fertige Illustration innerhalb von 10 Tagen, nachdem ich die benötigten Referenz Fotos erhalten habe. Die Lieferzeiten eines Posters liegen bei etwa ein bis zwei Wochen.“

Hast du eine Lieblingsillustration?

Tanja: „Wenn man sich meine Bilder anschaut, bemerkt man schnell, dass ich mit vielen Techniken arbeite und viele Stilarten habe. Immer wenn ich mir etwas neues zugemutet habe und ich meine Vision als fertiges Kunstwerk vollbracht habe, wird dieses automatisch mein neues Lieblingsbild. Wenn ich aber wirklich mein Favorit wählen müsste und welche mir von der Thematik am meisten am Herz liegt, dann ist es „Isometric Tribe“. Im Bild sieht man, wie Menschen aus verschiedenen Kulturen, sich am Lagerfeuer treffen und es spiegelt die Schönheit dieser Nomadischen Gemeinschaft wieder.“

Ich habe Wind von eurem neuesten Projekt „responsiblevanlife“ Wind bekommen. Was hat es damit auf sich?

Tanja: „Wir sind die Gründer von BreakAwayTribe und teilen, seit mehr als 1 1/2 Jahren Posts auf Instagram, in dem Leute im nomadischen und minimalistischen Stil leben. Unser Ziel ist es, mehr Menschen für diese Lebensart zu begeistern, ob es nur fürs Wochenende oder als Vollzeit-Abenteuer ist natürlich jedem selbst überlassen. Wir sind jedoch der Meinung, dass es vielen Menschen gut tun würde, sich auf neue Abenteuer zu begeben, dem Alttag zu entfliehen und auch zu lernen mit wenig Platz und weniger Dingen aus zu kommen. Deshalb waren wir auch von Anfang an von der „Responsible Vanlife“ Initiative begeistert. Eine Plattform, die vor kurzen von Nathen und Josy gegründet, wurde. Ein Paar, das ähnlich lebt wie wir, nur eben zur Zeit am anderen Ende der Welt, nämlich in Neuseeland. Sie haben sich zum Ziel gemacht andere Vanlifer auf zu klären, was für Auswirkungen ihr Verhalten für die Natur und Umwelt haben kann. Und da Vanlife eine so schnell wachsende Kultur ist, ist es auch sehr wichtig, dass so viele Menschen wie möglich, über ihr tägliches Verhalten nachdenken und ihre Gewohnheiten ändern. Genau aus diesem Grund cooperieren wir nun auch mit dem Responisiblevanlife-Team. Mehr dazu kann man auf unserer Website nachlesen. 

Diese 3 Dinge dürfen in eurem Van nicht fehlen:

Solaranlage, Kuscheldecke, Mückennetz

Bee Simple – Immenstube

Lifestyle

Bee Simple – Immenstube

Die Bio-Imkerei Immenstube ist eine kleine Imkerei aus dem wunderschönen Allgäu, die nach den Richtlinien der ökologischen Landwirtschaft arbeitet. In ihren Produkten steckt nicht nur jede Menge Arbeit, sondern auch ganz viel Liebe und Achtung vor der Natur und davon haben die Macher der Immenstube reichlich! Steffi und Philip werden von Magdalena und von ihren lieben Familien samt Geschwister und Eltern bei der Arbeit unterstützt.

Bio-Honig – was steht eigentlich dahinter bzw. drin?

Anbei ein paar Beispiele, die leider bei der Bienenhaltung nicht selbstverständlich sind:

  • Die Haltung der Bienen erfolgt z.B. ausschließlich in Bienenkästen, die aus natürlichen Rohstoffen wie Holz, Lehm und Stroh bestehen
  • Das Beschneiden der Flügel der Königin ist verboten
  • Wahl geeigneter Standorte, d.h. im Umkreis von drei Kilometern besteht die Bienenweide im Wesentlichen aus Pflanzen des ökologischen Anbaus und/oder Wildpflanzen. Schadstoff ausstoßende Industrien, Autobahnen oder Müllverbrennungsanlagen im Umkreis sind verboten
  • Winterfutter möglichst in Form von eigenem Honig und Pollen, nur in Ausnahmefällen darf Bio-Zuckersirup verwendet werden. 
  • Honigverarbeitung ohne Überschreitung der Bienenstocktemperatur (max. 40°C), d.h. keine Wärmeschädigung des Honigs. 
  • Chemische Mittel und Medikamente zum Fernhalten der Bienen beim Ernten des Honigs bzw. gegen Parasiten und Krankheiten sind verboten

Neben ihren Honigtöpfchen hat die Immenstube selbst hergestellte Wachstücher im Programm. Wachstücher, ihr wisst schon, dass ist die Verpackung in denen ihr früher euer Pausenbrot in die Schule geschleppt habt. Nach und nach waren Wachstücher zeitweise aus der Mode und wurden durch Brotdosen aus Plastik, Alu- oder Frischhaltefolie ersetzt. Gut, dass die Immenstube diesen Trend wieder aufleben lässt und neu interpretiert!

„bee simple“ heißen die modischen Wachstücher der Immenstube und werden aus bunten Baumwollstoffen mit liebevollen Motiven, reinem Bio-Bienenwachs, Bio-Jojobaöl und Baumharz hergestellt. Wachstücher sind das ideale Camping-Utensil, welches in keinem Bus, Wohnwagen oder Wohnmobil fehlen darf. Sie hübschen nicht nur optisch jedes Gefährt auf, sondern sind auch platzsparend und leicht. Egal ob Einwickeln, Abdecken, Frischalten oder Einfrieren – alles ist möglich und das mehrmals. Die perfekte ökologische Alternative um auch auf Reisen nachhaltig unterwegs zu sein!

Wer noch Stoffreste zu Hause hat und sich gerne selbst daran Versuchen möchte, Wachstücher herzustellen, kann das mit der Wachsmischung zum Selbermachen ausprobieren.

Bienenwachstücher lassen sich auch selbst herstellen. Dafür braucht ihr folgende Dinge:

– zum Beispiel bee simple Wachsmischung, am besten vorher gut gekühlt zur einfacheren Verarbeitung
– Leichter, dicht gewebter Baumwollstoff, ca. 120g/m2, gewaschen, idealerweise Reste oder bereits gebraucht
– Backofen oder Bügeleisen
– Backpapier
– grobe Reibe

Es gibt zwei Möglichkeiten, Bienenwachstücher selbst herzustellen:

1. Backofen auf ca. 100 Grad vorheizen
2. Stoffe in die gewünschte Form und Größe zuschneiden
3. mit Backpapier das Backblech auslegen, die Stoffe darauf
4. mit der Reibe Wachsflocken auf die Stoffe reiben und verteilen
5. das Backblech in den Backofen schieben und die Wachsmischung schmelzen lassen
6. evtl. mit einem breiten Pinsel noch besser verteilen
7. vorsichtig die heißen Stoffe vom Blech nehmen und an einer Leine kurz abkühlen lassen

oder

1. Stoffe in die gewünschte Form und Größe zurechtschneiden
2. eine Lage Backpapier auf das Bügelbrett legen, den Stoff darauflegen
3. mit der Reibe Wachsflocken auf die Stoffe reiben und verteilen
4. eine zweite Lage Backpapier darüber
5. Stoffe bügeln, das schmelzende Wachs lässt sich so gut verteilen
6. fertige Bienenwachstücher kurz über einer Leine abkühlen lassen

Das benutzte Backpapier lässt sich beim nächsten Mal wiederverwenden. Die Reibe kann man mit heißem Wasser und etwas Spülmittel säubern.

Fotos u. Quelle: Immenstube

*Anzeige (unbezahlt)

CamperEscape mit Van Rudi

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CamperEscape mit Van Rudi

Das Leben im Bus ist derzeit ein absoluter Trend. Auf der ganzen Welt werden derzeit Busse ausgebaut, verschönert und es wird geschraubt und gebastelt. Viele träumen davon länger mit ihrem Fahrzeug unterwegs zu sein und die Welt zu entdecken. Marie Rothe von CamperEscape führt dabei etwas ganz besonders im Schilde und spätestens nach der Erwähnung des Namens, könnt ihr euch sicherlich schon ausmalen worum es geht.

Marie hat ihren Bus Rudi zu einem Escape-Room bzw. -Van mit ihrem Vater in vielen Stunden gemeinsamer Arbeit umgebaut. Rettungswagen Rudolph ist ein Ford Transit mit Baujahr 1992. Seine Besitzerin Marie trägt mit dem Jahr 1994 fast das gleiche Baujahr wie ihr Van Rudi. In liebevoller kreativer Detailarbeit kreierte sie ihren Bus zu einem mobilen Escape-Game um. Zwei bis drei Personen können sich in 25- oder 55-Minuten an Rudi und seinen Rätseln versuchen.

Anfang September startet Marie gemeinsam mit ihrem Mann Tarik und Rudi ihre Deutschlandtour – jetzt habt auch ihr die Gelegenheit Rudi mal zu beschnuppern! Um zu wissen wo sich die drei aktuell aufhalten, erfahrt ihr über Instagram. Falls ihr nicht warten möchtet, könnt ihr Rudi auch exklusiv für Hochzeiten, Veranstaltungen oder für ein außergewöhnliches Date buchen!

Seit wann gibt es CamperEscape und wie bist du auf die Idee gekommen deinen Bus als Escape-Game umzubauen?

Marie: „Im Oktober 2017 habe ich beschlossen meine Wohnung zu kündigen und einen Bus zu kaufen. Im Januar 2018 stand dann die erste Bus-Besichtigung an und Rudi wahrhaftig vor mir. Es war Liebe auf den ersten Blick und dank originaler Krankentransportwagenausstattung einiges an Arbeit weniger, als beim herkömmlichen Sprinter. So wurden noch am selben Tag Nägel mit Köpfen gemacht und nicht einmal zwei Stunden nach dem Termin erhielt Tarik meinen Anruf „Ich habe ein Auto!“. Im Mai darauf starteten wir unsere erste gemeinsame Tour in die Dolomiten mit der frisch ausgebauten Freiheit auf vier Rädern.

Im Sommer 2018 reiste ich für drei Monate durch Indonesien und Australien, während ich Rudi vermietete und er vielen tollen Menschen eine entspannte Camperreise bescherte – mein erstes passives Einkommen. Als Unternehmerin denke ich kreativ in alle Richtungen und so sind die Ideen nur so gesprudelt.

Eigentlich sollte Rudi über den Winter als AirBnB Geld verdienen. Sicher eine coole Sache, aber in Berlin findet sich nicht einmal für normale Autos eine Garage, geschweige denn eine mit drei Meter Höhe. Wieder ein paar Mal um die Ecke gedacht und die Idee von CamperEscape war geboren.

Als Kind habe ich mir von Mama zu jeder Gelegenheit eine Schnitzeljagd gewünscht und so sind wir damals mit allen Freunden am Geburtstag oder zum Kindertag durch die Landschaft gestrolcht, haben Hinweise gesucht, Rätsel gelöst und am Ende sogar einen Schatz gefunden. Dabei waren wir auch noch die ganze Zeit draußen!

Ein Escape-Game in Rudi ist im Grunde nichts anderes. Mit unseren Rätseln schicken wir unsere Abenteurer auf Entdeckungs- und Camperreise, eine kleine Flucht vom Alltag und am Ende finden sie dann den größten Schatz: ihre Freiheit. Über den Winter wurde also getüftelt, überlegt und gebaut und Anfang des Jahres 2019 sind wir mit einigen Tests langsam gestartet. Seit März machen wir ganz offiziell kleine und große Abenteurer glücklich.“

Wie kann man sich ein Escape-Game in einem Bus vorstellen? Wird es da nicht ziemlich warm drin?

Marie: „Ja, als im Hochsommer drei große Jungs in der prallen Sonne parkend gerätselt haben, kam dezente Saunastimmung auf. Alle haben herrlich gelacht, als die Tür endlich aufging – auch ein Ansporn den Rekord zu schlagen. Tatsächlich ist Rudi vor allem über Herbst, Winter und Frühling beschäftigt – ein kuscheliger, gemütlicher Ort um ein geniales Erlebnis zu sammeln und am besten mit einem lieben Menschen zu teilen – ob nun auf der Hochzeit, der Weihnachtsfeier oder als Datingidee.

Im Frühling sollen dann schon neue Autos nachfolgen, nicht zu vergessen das Netzwerk mobiler EscapeGames, das wir zusammen mit Deutschlands genialer VanlifeCommunity aufbauen wollen. Diese Autos sind dann mit Klimaanlagen oder Ventilatoren bestens für warme Sommertage gerüstet, während Rudi uns weiterhin unsere eigenen Touren ermöglichen soll.“

Wühlen die Teilnehmer dann auch in deinen privaten Sachen oder sind diese separat verpackt?

Marie: „Nein nein, alles ist bestens markiert – was vor allem den Rätslern zu Gute kommt. Nicht dass sie verzweifelt in Tariks Socken nach einem Hinweis suchen und dabei doch nur wertvolle Minuten verschwenden. Für den Aufbau dieser Unternehmung hatten wir unsere Homebase in Berlin, wo wir die meiste Zeit gewohnt und natürlich auch unsere wenigen Besitztümer gelagert haben.“

Was macht ein gutes Escape-Game aus?

Marie: „Für mich ist es der Spaß und das zusammenschweißende Erlebnis mit Freunden, den Kids oder dem Partner. Den meisten Spaß haben wir selbst, wenn die Rätsel abwechslungsreich sind, also logischer, motorischer und interaktiver Art. Noch eine Prise Vanlifegefühl, Natur und Abenteuer beigemischt und wir haben ein CamperEscape-Spiel, auf das wir stolz sind.“

Diese 3 Dinge sind immer mit dabei:

Beim Reisen:
– genug Wasser
– gute Musik und Märchenkassetten
– meine Klimmzugstange

Bei CamperEscape:
– Ersatzschlösser
– Magnete
– die originalen, blauen Abdeckkappen für die Blaulichter. Man weiß ja nie, wann man mal auf ein Privatgrundstück kommt um zu zeigen, was der alte Krankentransporter noch so kann – um nicht zu viel zu verraten

Fotos: Marie Rothe, CamperEscape

Zurück daheim

Personal

Zurück daheim

Am siebten Juni hatte ich meinen letzten Arbeitstag. Gleich einen Tag später machten Martin und ich uns auf den Weg durch Deutschland, Dänemark und Schweden, um nach Norwegen zu reisen. In Summe war ich 2,5 Monate unterwegs. Zu Beginn mit Martin und zwischendrin kamen mich meine Eltern einzeln auf meiner Reise besuchen. Ich habe mit ihnen zuvor noch nie alleine Urlaub gemacht. Ab und zu verbrachten meine Mutter, meine Schwester und ich ein gemeinsames langes Wochenende miteinander, aber zu zweit bzw. mit nur einem Elternteil war ich höchstens mal am Wochenende alleine daheim.

Für ein paar von euch mag sich das jetzt vielleicht ein wenig ungewohnt anhören. Vielen denen ich davon erzählt habe sagten mir, dass sie es keine Woche mit den Eltern im Urlaub aushalten würden. Ehrlich gesagt, war ich auch sehr gespannt auf die Zeit und bin wirklich überrascht wie schön und entspannt diese Zeit zusammen doch war. Als Erwachsener alleine mit nur einem Elternteil zu verreisen ist nochmal ein ganz anderes Erlebnis, als die gemeinsamen Campingurlaube oder Mädelswochenenden zuvor. Wir haben viele gute Gespräche geführt, die man ab zwei Personen aufwärts sonst so nicht hätte führen können und wir in dieser Intensität auch noch nicht geführt haben. Es war eine tolle und einmalige Zeit, ich habe ehrlich gesagt viel über meine Eltern und vor allem auch über mich gelernt. Ich kann es nur jedem ans Herz legen hin und wieder auch seine Abenteuer mit seinen Eltern zu teilen solange man das noch gemeinsam machen kann.

Eigentlich habe ich wirklich gedacht, dass ich auf der Reise durch Skandinavien viel mehr Zeit zum schreiben habe. Vielleicht hatte ich diese hier und da sogar auch, aber ich fand es einfach großartig nur in seiner eigenen kleinen Welt bzw. Bus zu leben und diese Reise zu genießen. Dafür habe ich es tatsächlich geschafft ein paar Seiten meiner Buchidee auf digitales Papier zu bringen. Wer weiß ob es jemals fertig wird, aber alleine schon ein paar Seiten davon geschrieben zu haben, fühlt sich richtig gut an.

Auch wenn sich das jetzt ein wenig nach Luxusproblemchen anhören mag, aber alleine zu reisen kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Dabei ist es nicht das alleinige fahren was das Ganze manchmal so anstrengend macht, sondern dass man alle Entscheidungen alleine treffen muss/darf. Was esse ich, was mache ich heute, wo schlafe ich und kann ich dort auch als Frau alleine stehen? Wo finde ich eine passable Waschmaschine und reichen die Sonnenstunden heute um meine Unterwäsche trocken zu bekommen? Wie komme ich hier in der Pampa jetzt noch an 10SEK um zu duschen, wenn ich doch sonst jeden Krümel mit der Kreditkarte zahlen kann? Ja, es hört sich ein wenig nach Mittelalter an. Bei langen Reisen mit dem Bus stellt der Alltag einen schon vor so manche Herausforderung. Es gibt immer etwas zu tun. Man kramt sich vor allem im Bus dumm und dämlich und muss das auch einfach mögen. Baut man das Bett zu früh um, kommt man nicht mehr an die Kekse im unteren Regal. Vergisst man seine frische Unterhose aus der Wäscheschublade aus dem Kofferraum zu nehmen, darf man vielleicht nochmal im Regen raus. Die selbstverständlichen Gegebenheiten einer Wohnung weiß man nach so einer Reise wirklich wieder richtig zu schätzen. Die Freude auf die eigene Dusche, WC und Waschmaschine ist groß – vor allem das alles in 10m Entfernung zu haben.

Ich bin in den letzten Monaten insgesamt 11.184 Kilometer gefahren. Diese Zahl werde ich wohl nicht so schnell vergessen. Noch nie zuvor ist mein Trip-Kilometer-Zähler im Bus nach dem 9.999sten Kilometer wieder zurück auf Null gesprungen.

Ich habe unzählige Wälder, Seen und Wasserfälle gesehen, durfte die schönsten Gletscher der Welt anschauen, weiß wie es jetzt ist mitten in der Pampa einen Platten zu haben bzw. gleich vier neue Reifen zu brauchen und dass es immer und immer weitergeht – auch wenn es zuerst nicht danach ausschaut. Mir liefen unzählige Rentiere über den Weg, ich durfte in fremde Kulturen eintauchen, Ruhe genießen, Seeadler beobachten, im Fjord baden, habe „Schwedenrot“ bzw. Falunrot in Falun gekauft und mich durch alle Städte die auf meinem Weg lagen gefahren, sondern habe auch kulinarisch durch sie gefuttert.

Diesen Text hier verfasste ich bereits im Store Mosse Nationalpark in Schweden auf einem Wanderparkplatz. Daheim lag gefühlt einen Steinwurf entfernt und ich hatte einfach das Bedürfnis mich auf die Heimreise zu begeben. Was jetzt kommt ist allerdings noch offen. Ich habe mir auf meiner Reise so viele Gedanken gemacht, dass ich meine anfänglichen relativ klaren Gedanken in meinem Kopf nochmal unbefangen und zurück ins Ideen-Meer geworfen habe. Aber ich bin gespannt und halte euch auf dem laufenden. Ich genieße jetzt erst mal den Luxus eines eigenen und nach persönlichen Standard hygienisch reinen Badezimmer, freue mich darauf nicht schon für meinen ersten Kaffee eine Yogastunde absolvieren zu müssen, genieße den Duft von frisch gewaschener Wäsche und freue mich darauf einfach mal nicht im Auto zu sitzen. Obwohl die frische Luft, das schreien der Mövchen, das rauschen der Wasserfälle (was sich ziemlich oft auch mal nach stark befahrener Autobahn anhören kann) und mir dicke buttertriefende Zimtschnecken jetzt schon etwas fehlen!

Bulli Wilma

Vanlife Vanlife Stories

Bulli Wilma

Sehr wahrscheinlich hat jeder von euch bewusst oder unbewusst schon mal ein Bild von Daniel auf Instagram gelikt, vorausgesetzt ihr treibt dort euer Unwesen. Daniel ist Fotograf mit einer Vorliebe zur Outdoor-Fotografie und unter anderem Mitglied der Germanroamers-Gang. Das sagt euch nichts? Sie sind so etwas wie die Backstreet Boys der Outdoor-Fotografie in Zeiten von Instagram. Zusammen mit seiner zauberhaften Freundin Natascha, die sich neben ihrem Jobs als Media-Designerin mindestens genauso gerne draußen in der Natur rumtreibt und Bulli Wilma mit ihrer Liebe zum Detail und zu Farben aufhübscht. Mit der Hilfe der Camperfaktur von Bettina und Sönke, haben die beiden einen VW T5, Baujahr 2004 zu ihrem gemütlichen zu Hause umgebaut.

Den Sommer über machten die beiden mit Wilma Skandinavien unsicher, trafen auf Rentiere, schwammen in einsamen Seen, wanderten und genossen gemeinsam die langen Tage und angenehmen Temperaturen im hohen Norden. Umso mehr freu ich mich, dass sich die beiden ein wenig Zeit genommen haben um mir ein paar Fragen zu beantworten.

Euer neues zu Hause sieht wirklich sehr gemütlich aus. Wie lange hattet ihr die Idee von „Wilma“ schon im Kopf? Und wie lange hat dann die Umsetzung bzw. der Ausbau gedauert?

Natascha: „Die Idee von Wilma gibt es seit knapp zwei Jahren. Mein Stiefvater ist seit einem Jahr in Pension, schraubte schon immer gerne an seinem Wohnmobil rum und suchte eine sinnvolle Beschäftigung die er jetzt nachgehen könnte. Zusammen mit meiner Mutter gründeten beide die Camperfaktur. „Wilma“ war ihr Pilotprojekt. Mittlerweile planen sie den individuellen Camperausbau auch anderen anzubieten.

Spätestens nach meiner Madeira-Reise in einem T3 Camper im Jahr 2018 stand fest, dass ein Bulli her muss. Die Suche nach einem geeigneten Auto war für uns das zeitintensivste. Jedoch landeten wir einen Glücksgriff in Frankfurt und die eigentliche Planung und der Ausbau lief mit der Camperfaktur nebenher. In Summe suchten wir sechs Monate nach einem geeigneten Bulli. Drei Monate brauchten wir für den Ausbau.“

Eure Küche befindet sich ja sozusagen hinten am Kofferraum. Habt ihr auch die Möglichkeit drinnen zu kochen? Oder geht es einfach bei Wind und Wetter immer nach draußen?

Daniel: „Wir haben einen mobilen Gaskocher mit zwei Flammen, den wir draußen und drinnen nutzen können. Am liebsten kochen wir draußen am Schwerlastauzug. Das klappt durch die Heckklappe auch bei den meisten Wetterverhältnissen echt gut. Nur bei ganz schlechtem Wetter oder extremen Wind würden wir drinnen kochen, das ist aber eher die Notlösung.“

Eure letzte Reise ging durch Skandinavien. Wie lange wart ihr unterwegs? Was waren eure Reiseziele?

Natascha: „Wir waren von Ende Juni bis Ende Juli unterwegs – in Summe knapp fünf Wochen. Unser Hauptziel war der Norden Norwegens, also die Inselgruppen um Sommarøy, Senja und Lofoten. Beim Weg hoch haben wir uns relativ viel Zeit gelassen und sind gemütlich die Inslandsvägen in Schweden gefahren. Anschließend haben wir noch einen kleinen Schwenker durch Finnland nach Norwegen gemacht. Nach den Inseln im Norden ging es langsam durch Mitte Norwegen zurück – über ein paar abgelegene Atlantikinseln und schließlich in den Süden, wo es über Dänemark wieder heimwärts ging.“

Auf Instagram habe ich gesehen, dass ihr auf den Lofoten oft zur Mitternachtssonne und später noch in den Bergen unterwegs wart. Ging es dann gleich am nächsten Tag weiter oder wurde vormittags erst mal geschlafen?

Daniel: „Ja, wir haben unseren Schlafrhythmus komplett auf den Kopf gestellt und waren teilweise bis sechs Uhr morgens wach bzw. kamen um die Uhrzeit oft erst von einer Wanderung zurück. Geschlafen wurde danach. Dann gab es Tage an denen wir um 14 Uhr frühstückten und um 20 Uhr mittag aßen. Das war der beste Weg um ausgiebig die schönen Lichtverhältnisse nutzen zu können.“

Wer ist auf den Namen Wilma gekommen und hat er eine besondere Bedeutung?

Daniel: „Natascha kam auf den Namen. Ihre Großtante Wilma ist mittlerweile 95 Jahre alt und ein absoluter Familienliebling. Wir hoffen, dass unser Bulli mindestens genauso lange durchhält. ;)“

Hat sich euer Busausbau schon bewährt oder habt ihr gemerkt, dass noch Kleinigkeiten fehlen?

Beide: „In Summe hat alles so funktioniert wie wir uns das vorgestellt haben. Wir sind aber um ein paar Dinge schlauer geworden, die man erst beim reisen bemerkt. Die Punkte stehen auch schon auf der Packliste für den nächsten Trip. Zum Beispiel haben wir vor dem Trip eine Billigdusche gekauft und herausgefunden, dass wir den See oder eine Gießkanne bevorzugen. Diese Dusche hat absolut nichts getaugt. Da unser T5 leider nicht das beste Licht hat ist in Zukunft eine LED-Bar am Dachträger geplant. Diese haben wir für die hellen Tage in Skandinavien diesen Sommer jedoch noch nicht gebraucht.“

Was vermisst ihr am meisten auf Reisen im Bus?

Natascha: „Eigentlich nichts. Wir haben echt nichts vermisst auf diesem Trip, da wir durch die Solaranlage und die Batterie auch immer unseren Laptop, Kamera, Handy usw. aufladen konnten.“

Euer absolutes Bus-Lieblingsgericht:

Daniel: „Pasta Pesto mit Lofoten-Fishburger-Patties und frischen Tomaten.“

Diese 3 Dinge dürfen in keinem Bus fehlen:

Beide: „Solaranlage und Batterie, die Standheizung – Natascha ist eine Frostbeule, genügend Fenster für frische Luft und Helligkeit.“

Fotos: Natascha, Daniel Ernst, Bulli Wilma

Cinnamon Rolls

Recipes Vanlife

Cinnamon Rolls

Es ist zwar nicht das weltbeste Rezept für Zimtschnecken, aber schon ziemlich nah dran! Die wirklich aller leckerste Zimtschnecke habe ich in Unstad im Arctic Surf Camp gegessen. Das Rezept auf dem Foto stammt aus Å i und ist die Stadt mit dem kürzesten Namen weltweit. Das örtliche Freilicht- und Fischereimuseum beinhaltet auch eine kleine alte Bäckerei. Auf der Einpacktüte haben sie freundlicherweise das Rezept gedruckt. Eine tolle Idee! Viel Spaß beim backen!